Ein stilles, weit verbreitetes Problem
Magengeschwüre beim Pferd — eingeordnet unter das Magengeschwür-Syndrom des Pferdes (EGUS) — gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Wettkampfpferden. Wissenschaftliche Studien berichten von Prävalenzen von bis zu 90 % bei Vollblütern im Training und zwischen 60 % und 80 % bei Sportpferden anderer Disziplinen. Beeindruckende Zahlen, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Fälle über Monate oder Jahre unentdeckt bleiben.
Das Problem ist struktureller Natur: Der Magen des Pferdes produziert kontinuierlich Salzsäure, rund um die Uhr, unabhängig von der Mahlzeit. In der Natur puffert das ständige Grasen diese Säureproduktion ab. Beim modernen Sportpferd — Box, Kraftfutter, intensives Training — ist der Magen oft leer und der pH-Wert sinkt gefährlich.
Die Hauptursachen
Das Verständnis der Ursachen hilft, an mehreren Fronten gleichzeitig anzusetzen:
- Kraftfutterbasierte Ernährung: Getreide vergärt schnell und senkt den Magen-pH-Wert. Die Faser des Heus hingegen puffert die Säure ab.
- Längere Phasen ohne Futter: jede Futterpause von mehr als 4–6 Stunden setzt die Magenschleimhaut dem Säureangriff aus.
- Stress durch Transport und Wettkampf: Cortisol verringert die Produktion von schützendem Magenschleim und erhöht die Säuresekretion.
- Arbeit mit hoher Intensität: während des Galopps wird der Magen zusammengedrückt und Säure in die oberen (nicht glandulären) Bereiche der Schleimhaut gedrückt.
- NSAR und Medikamente: die langfristige Anwendung nichtsteroidaler Entzündungshemmer beeinträchtigt die Schutzbarriere der Schleimhaut.
- Unzureichende Wasserzufuhr: die Dehydrierung konzentriert die Magensäfte und verringert die Pufferkapazität.
Die Symptome erkennen: die Checkliste
Die Anzeichen von Magengeschwüren sind oft unauffällig und werden leicht mit Verhaltens- oder muskuloskelettalen Problemen verwechselt. Worauf Sie achten sollten:
- Appetitverlust oder selektive Futterverweigerung, vor allem von Kraftfutter
- Zähneknirschen (Bruxismus) während oder nach der Mahlzeit
- Eine matte, weniger reaktive Haltung, “neben sich” im Vergleich zum Üblichen
- Fortschreitender Gewichtsverlust trotz angemessener Fütterung
- Stumpfes Fell, das nicht auf topische Behandlungen anspricht
- Wiederkehrende Koliken, oft mild, aber häufig
- Widerstand bei der Arbeit, besonders im Galopp oder über Sprüngen
- Empfindlichkeit gegenüber Druck auf die linke Flanke, den Magenbereich
- Vermehrter Speichelfluss oder Leckverhalten
Vorbeugung durch die Ernährung
Die erste Verteidigungslinie ist die Fütterung. Die wirksamsten Strategien:
- Heu immer verfügbar: ideal ist der freie Zugang. Wenn das nicht möglich ist, häufige Mahlzeiten und niemals Pausen von mehr als 4 Stunden.
- Kraftfutter reduzieren: jedes kg Stärke weniger ist ein Schritt zu einem stabileren Magen-pH-Wert. Ergänzen Sie mit Fetten und Fasern, um die Energie zu erhalten.
- Heu vor dem Training: mindestens 500 g Heu 30 Minuten vor der Arbeit, um ein physisches Puffer-“Floß” im unteren Teil des Magens zu bilden.
- Frisches Wasser immer verfügbar: die Hydrierung erhält den schützenden Magenschleim.
- Kleine, häufige Mahlzeiten: 4–5 Mahlzeiten am Tag sind viel besser als 2 große Rationen.
Die Rolle von Equilibrium in der natürlichen Vorbeugung
Equilibrium ist Miraclays Antwort auf den Bedarf an einer natürlichen Magenunterstützung für das Sportpferd. Die Formulierung kombiniert Ton aus Nocera Umbra mit pflanzlichen Wirkstoffen, die für ihre Fähigkeit ausgewählt wurden, die Magenschleimhaut zu unterstützen und das richtige pH-Gleichgewicht wiederherzustellen.
Der oral aufgenommene Ton wirkt mechanisch als physischer Schutzschild auf der Oberfläche der Magenschleimhaut, nimmt überschüssige Säure auf und gibt alkalische Mineralien ab. Dieser Mechanismus des direkten Schutzes unterscheidet sich von Protonenpumpenhemmern und ergänzt sie: Er blockiert nicht die Säureproduktion (die wichtige physiologische Funktionen hat), sondern neutralisiert den Überschuss.
Equilibrium wird als Granulat verabreicht, das unter das Futter gemischt wird, was die Einbindung in die tägliche Routine ohne Stress für das Pferd erleichtert. Es ist besonders geeignet für Wettkampfwochen, lange Transporte und Phasen der Futterumstellung.
“Ich habe Equilibrium zwei Monate vor der Hauptsaison eingeführt. Mein Pferd hat seinen Appetit wiedererlangt, sein Fell ist wieder glänzend geworden und die nächtlichen Koliken — die fast wöchentlich geworden waren — sind verschwunden.” — Federica M., Amateurreiterin
Tierärztlicher Hinweis
Die Miraclay-Produkte, einschließlich Equilibrium, sind natürliche Ergänzungsfuttermittel und keine Tierarzneimittel. Sie ersetzen weder die tierärztliche Diagnose noch die verordneten pharmakologischen Behandlungen (wie den Protonenpumpenhemmer Omeprazol) bei bereits diagnostiziertem Magengeschwür. Wenden Sie sich bei jedem klinischen Verdacht stets an Ihren Tierarzt Ihres Vertrauens.